Heute möchte ich eines der einfachsten inhaltlichen Powerpoint-Templates vorstellen, das es gibt: Das Ebenen-Bild.

Nach Dan Roam würde wird man es als Antwort auf eine “Wo”-Frage, je nach Inhalt lässt sich sicherlich auch ein “Wer/Was” darstellen. Die Darstellung ist eher vereinfachend (bei mehr als 5 Ebenen kann es auch durchaus als “komplex” durchgehen, aber da ist die Darstellung schon hart an der Grenze…). Es ist eine qualitative Darstellung, die eine Vision präsentiert. Es wird ein Individuum dargestellt, kein Vergleich. Grundsätzlich wird der Ist-Zustand gezeigt. Abwandlungen (Slides 2-…) zeigen, dass man durch Hinzufügen kleiner Vorgehenspfeile aus der Vision-Ausprägung auch eine Execution produzieren kann, bzw. wie man eine Veränderung durch Animation oder Hervorhebung umsetzen kann.

In der Storyline findet sich dieses Slide häufig in der Situation, weniger in der Complication, oft auch in der Solution oder beim Concept.

Es ist ein beschreibendes Slide, nicht unbedingt ein bewertendes. Und es ist ganz praktisch, weil es mehr als nur jeweils einen Bullet-Point aufnimmt, es gibt Platz, um jeweils einen Satz oder noch 2-3 Unterpunkte zu formulieren. Wichtig ist aber, dass die Argumente tatsächlich auf Ebenen liegen, nicht nur nebeneinanderstehende Aspekte oder Prozess-Schritte sind. Wenn man trotzdem eine Leserichtung oder einen Entwicklungsfluss mit angeben möchte, kann man die Schritte in der Variante “Execution” mit kleinen Pfeilchen wählen.

Ähnliche Slides:

Die Pyramide, wobei bei der die Hierarchie noch stärker ausgeprägt ist und weniger Platz für erläuternde Texte vorhanden ist.

Die Aspekte, bei denen die Argumente nebeneinander auf einer Ebene stehen.