Viele Dinge machen eine gute Präsentation aus. Gute Vorlagen, ein gutes Thema, ein guter Redner u.v.a.m. Heute möchte ich ein Konzept in Kurzform vorstellen, das in meinen Augen eines der wichtigsten ist. Eine Langversion hat Rolf Hichert in einem sehr schönen Artikel dargestellt.
Wenn wir uns aus dem Feld heraus bewegen, in der Präsentationen lieblos in Powerpoint zusammengeklatsche unstrukturierte Informationen sind, dann gelangen wir zur Präsentation als Kommunikationsform, in der der Präsentierende einer Zielgruppe ein Thema mit einem Ziel vorstellt. Er wird also sorgfältig und empfängergerecht argumentieren.
Ebenso, wie sich das Ziel einer Präsentation auf eine prägnante Aussage zusammenfassen lassen sollte, muss auch jede einzelne Folie eine Aussage haben. Zweckmäßigerweise wird man diese Aussage in die Überschrift schreiben. Zur Aussage gehört natürlich eine Argumentation, mit der die Aussage untermauert wird. Und hier kommt das Prinzip MECE ins Spiel.
Bei der Entscheidung, was man sagt, muss man die Aussagen auf den Punkt bringen. Das bedeutet:
- Aus Analyseergebnissen Aussagen ableiten (die Berater fragen hier “So what?”)
- Die Einzelaussagen sinnvoll zusammensortieren und zusammenfassen
- Kernaussage formulieren und testen, ob man sie in 20 Sekunden erklären kann.
Und beim Zusammensortieren und Zusammenfassen von Aussagen muss man
- ein Sortierkriterium finden,
- die Einzelaussagen entsprechend gruppieren
- übergeordnete bzw. zusammenfassende Aussagen ableiten
- und prüfen, ob das Ergebnis MECE ist.
Ein passendes Beispiel ergänze ich in Kürze im Kommentar.












